Innenstadt stirbt – und das Rathaus kassiert weiter!
Diesel über 2,29 €, Parkgebühren auf Rekord – Bad Kreuznachs Geschäfte kämpfen ums Überleben. Bis zu 30 % Umsatz weg!
Krieg an der Zapfsäule
Der Iran-Krieg geht in die fünfte Woche. Die Folgen? Direkt an Ihrer Zapfsäule spürbar.
Diesel: 2,29 Euro pro Liter. Im Dezember waren es noch 1,53 Euro. Das ist ein Anstieg von fast 50 Prozent. In nur drei Monaten.
Und was macht Bad Kreuznach? Dreht an der Parkgebühren-Schraube.
Händler am Limit
Die Fußgängerzone leert sich. Wer mit dem Auto kommt, zahlt doppelt: Sprit und Parken.
Das Ergebnis? Wer kann, bleibt weg. Wer bleibt, kauft weniger.
Lokale Unternehmer berichten von Umsatzeinbußen bis zu 30 Prozent. Dreißig Prozent! Das ist für viele kleine Läden der Unterschied zwischen Überleben und Aufgeben.
Das Nullsummen-Desaster
Hier wird es richtig bitter – und die Stadt muss sich eine Frage gefallen lassen:
Was bringen höhere Parkgebühren, wenn niemand mehr kommt?
Die Rechnung ist einfach: Weniger Besucher. Weniger Umsatz bei den Händlern. Weniger Gewinn. Weniger Gewerbesteuer für die Stadtkasse.
Die Stadt verdient am Parkschein ein paar Euro mehr – und verliert auf der anderen Seite tausende Euro an Steuereinnahmen. Das ist kein Plan. Das ist ein Eigentor.
Wer ist verantwortlich?
Den Iran-Krieg kann Bad Kreuznach nicht stoppen. Den Dieselpreis auch nicht.
Aber die Parkgebühren? Die sind eine politische Entscheidung. Eine Entscheidung gegen die eigene Innenstadt. Gegen die eigenen Unternehmer. Gegen die Bürger.
Ob die Stadtspitze reagiert? Bisher: Schweigen.
Was bedeutet das für Sie? Ganz einfach: Ihre Innenstadt stirbt auf Raten. Und Sie zahlen dafür – an der Zapfsäule und am Parkautomaten.